Leckeres Osterzopf Rezept . aus der Küche der Ferienwohnung Söll
Aktualisiert am 11.03.2026
Die Osterzeit naht und mit ihr auch so manche kulinarische Köstlichkeit. Von Region zu Region verschieden, bereichern unterschiedliche traditionelle Bäckereien den österlichen Speiseplan. Besonders beliebt am Ostertisch sind Osterlämmchen aus Sand- oder Biskuitmasse, die Osterpinze oder der Reindling aus Germteig. Bei uns im Tiroler Unterland ist auch der „Osterstriezel“, ein Zopf aus Germteig, beim Osterfrühstück sehr beliebt.
Wir vom Appartement Haus Bergland, eurer Ferienwohnung im Herzen von Söll, dürfen euch heute unseren köstlichen Osterzopf aus Hefeteig vorstellen.
Das Wichtigste im Überblick:
- Der Osterzopf gehört bei uns in Tirol seit Generationen zum Osterfrühstück.
- Wir vom Appartement Haus Bergland haben für euch unser absolutes Lieblings-Osterzopf-Rezept zusammengestellt, das ihr zu Hause nachbacken könnt.
- Die geflochtenen Stränge des Osterzopfs symbolisieren die Dreifaltigkeit des Christentums. Der Osterzopf wird bei uns in Söll nach der Fastenzeit für den Ostersonntag gebacken.
- Auch in eurem Urlaub könnt ihr den Osterzopf in der Küche eurer Luxus Ferienwohnung in Söll nachbacken und vor eurem aktiven Tag in den Bergen des Wilden Kaisers genießen.
Die Geschichte des Osterzopfs
Die Tradition des Osterzopfs reicht bis ins Mittelalter zurück: Er wird auf Ostern – nach 40 Tagen Fastenzeit – gebacken und gemeinsam mit der Familie am Ostersonntag zum Frühstück genossen. Zu damaligen Zeiten war weißes Mehl sehr kostbar, weshalb ein frisch gebackener Zopf als traditionelles Festtagsgebäck galt … sozusagen ein Zeichen des Wohlstand.
Die drei geflochtenen Stränge symbolisieren – damals, wie heute – die Dreifaltigkeit der Katholischen Kirche: den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist … als Symbol der Lichts und der Hoffnung. So verbindet der Osterzopf christliche Tradition mit süßem Tiroler Backgenuss.
Leckeres Osterzopf Rezept
Zur Osterzeit darf also auf dem liebevoll gedeckten Frühstückstisch eines nicht fehlen: der traditionelle Osterzopf aus luftigem Hefeteig, der mit seinem herrlichen Duft und seinem goldbraunen Glanz jedes Osterfrühstück zu etwas ganz Besonderem macht.
In diesem Blogartikel verraten wir euch unser Lieblingsrezept für diesen köstlichen Tiroler Klassiker. Schritt für Schritt erklären wir euch, wie der köstliche Osterzopf perfekt gelingt und wie ihr mit wenigen Zutaten ein Stück Tiroler Ostertradition auf euren Tisch zaubern könnt.
Die Zutaten für der Teig
für 2 Zöpfe
- 1 kg gesiebtes Weizenmehl vom Type 700
- 550 g Wasser (handwarm)
- 150 g feiner Kristallzucker
- 100 g Butter, Raumtemperatur
- 10 g Natursteinsalz
- 20 g Hefe
- 2 Eigelb
- abgeriebene Schale einer Bio-Orange und Abrieb 1/2 Tonka-Bohne
- 1 Ei zum Bestreichen
- Roggenmehl zum Bestäuben
Die Zubereitung des Osterzopfs:
- Nehmt die Butter beizeiten aus dem Kühlschrank, damit sie sich auf Raumtemperatur erwärmt. Dann die Butter in kleine Stücke schneiden.
Nun wird das Weizenmehl mit Wasser, Zucker, Butterstückchen, Salz, Hefe, Eigelb und abgeriebener Orangenschale gut vermengt. - Im nächsten Schritt geht es bereits ans Kneten: die Mischung in der Küchenmaschine 2 Minuten lang langsam kneten. Dann nochmal 8 Minuten schnell zu einem glatten, seidigen Teig kneten.
- Jetzt muss der Teig 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen – bitte das Gefäß abdecken. Nach dem Ruhen den Teig in der Rührschüssel kurz durchkneten und dann mit Folie abgedeckt für mindestens 12 Stunden im Kühlschrank kaltstellen. Der Teig ist sehr weich, wird aber durch das Rasten im Kühlschrank fester und lässt sich gut verarbeiten.
So gelingt das Zöpfe flechten:
- Den Teig nun in 2 gleich große Portionen teilen und mit Mehl bestäuben. Zugedeckt noch einmal 30 Minuten rasten lassen.
- Nun geht es ans Flechten:
Jeden Teigling in 5 gleich Teile portionieren. Die Teigstücke zu Rollen formen. Auf der bemehlten Arbeitsfläche aus 3 Teilen nun einen lockeren Zopf flechten. 2 Teile drehen und auf den Zopf legen. Diesen Vorgang für den zweiten Zopf wiederholen. - Für eine appetitlich goldbraune Zopfkruste den Teig sorgfältig einem verquirlten Ei bestreichen.
- Zugedeckt nochmal mindestens 10 Minuten gehen lassen.
- Nun kommen die Zöpfe ins vorgeheizte Rohr (ca. 180 Grad) und werden etwa 35 Minuten gebacken.
Ein kleiner Tipp aus unserer Küche:
Wer den Osterzopf noch ein wenig verfeinern möchte kann dem Teig Rosinen beigeben – einfach als letzte Zutat in den Teig einschlagen.
Zur Verzierung kann man den Zopf vor dem Backen mit Mandelblättchen, mit Mandelsplitter oder Hagelzucker bestreuen. Ist der Zopf fertig gebacken und abgekühlt, kann er noch mit Staubzucker verfeinert werden.
FAQ – Antworten auf eure wichtigsten Fragen:
Der Osterzopf wird traditionell für den Ostersonntag gebacken, weil er das Ende der vierzigtägigen Fastenzeit symbolisiert. Früher galt weißes Mehl als besonders wertvoll, weshalb der frisch gebackene Zopf als besonderes Festtagsgebäck auf den Ostertisch kam. Auch bei uns in Söll in Tirol feiern wir den Ostersonntag mit dieser goldbraunen Köstlichkeit.
Die geflochtene Form hat eine symbolische Bedeutung. Die drei Stränge stehen in der christlichen Tradition für Vater, Sohn und Heiligen Geist. Gleichzeitig ist das Flechten auch einfach eine schöne Art, den Hefeteig in Form zu bringen.
Natürlich. Viele Gäste genießen es, in ihrer Ferienwohnung im Appartement Haus Bergland selbst zu backen. Die voll ausgestatteten Küchen unserer Luxus Ferienwohnungen in Söll am Wilder Kaiser bieten dafür das erforderliche Equipment, wie Rührschüssel und Backofen.
Fazit – Zusammenfassung:
Der Osterzopf steht bei uns in Tirol für christliche Tradition und gemeinsames Genießen nach der Fastenzeit. Mit wenigen Zutaten, wie Mehl, Hefe, Ei und Milch, entsteht ein herrlich duftender Germzopf, der das Ostersonntagsfrühstück zu etwas ganz Besonderem macht. Und wer die Osterzeit bei uns im Appartement Haus Bergland in Söll verbringt, kann diese süße Frühstücksköstlichkeit sogar im Urlaub nachbacken und vor eurem aktiven Tag in den Bergen des Wilden Kaisers genießen.
Wir vom Hotel Bergland, Ihr Appartement Söll wünschen viel Freude beim Nachbacken, gutes Gelingen und einen guten Appetit!
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- Quelle:
Rezept inspiriert vom Brotback-Buch „Der Duft von frischem Brot“








